Przeszłość Demograficzna Polski

ISSN: 0079-7189     DOI: 10.18276/pdp
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Redaktionsausschuss

Marta Chmiel-Chrzanowska, Redaktionsekretärin (Universität Stettin, Polen)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Archäologie an der Universität Stettin, ihre Interessen umfassen Forschungen zur Willenberg-Kultur, zur Archäologie des Todes und Archäologie der Umwelt. In ihren Studien befasst sie sich mit der Paläodemografie der vergangenen Gesellschaften. Sie ist Mitautorin solcher Artikel wie: Probleme und Aussichten der paläodemografischen Forschungen an der Willenberg-Kultur am Beispiel des Gräberfeldes in Kowalewko wie auch Useless Stones? The Potential of Lithics in Palaeodemografic Research.

Dariusz K. Chojecki, Chefredakteur (Universität Stettin, Polen)

Dariusz K. Chojecki, Professor an der Universität Stettin. Sein wissenschaftliches Interesse konzentriert sich auf die Bevölkerungsgeschichte des Großen Deutschen Ostens, darunter auf Westpommern und Stettin sowohl des 19. Jahrhunderts als auch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Fachgebiet sind die im Kontext der gesellschaftlichen Wandel betrachteten demografischen Prozesse, die in der Zeit der großen demografischen Umwandlung vorkommen. In seiner erklärenden Erzählweise verbindet er gerne die quantitativen mit den qualitativen Quellen (und Methoden). Autor der folgenden Abhandlungen: Bevölkerung der preußischen Provinz Pommern in den Jahren von 1919 bis 1939, Wandel im Natur – und Migrationsverkehr, Von der traditionellen zur modernen Gesellschaft, Demografie und Gesundheitszustand in den Hauptstadtzentren des Westpommerns in der Zeit der beschleunigten Industrialisierung und Urbanisierung in Deutschland (1897-1913). Mitautor des Topodemografischen Atlasses der westpommerschen Gemeinden im Jahre 1871, der  mit vielen Preisen u. a. mit dem Preis des polnischen Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulwesen ausgezeichnet wurde. Der Atlas wurde im Werk „Demografie – Gesellschaft – Wirtschaft. Atlas der westpommerschen Gemeinden im Jahre 1939“ fortgesetzt. Seit 2003 ist Dariusz K. Chojecki mit dem Arbeitskreis für historische Demografie des Komitees für demografische Wissenschaften an der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN) verbunden. Die Funktion des Chefredakteurs der „Demografischen Vergangenheit Polens“ übernahm er im Jahre 2015. 

E-Mail: dariusz.chojecki@usz.edu.pl

 

Antoinette Fauve-Chamoux (Schule für Fortgeschrittene Forschungen in Sozialwissenschaften, Frankreich)

Pensionierte Professorin, Sozialhistorikerin und historische Demografin befasst sich mit der Familiengeschichte aus vergleichender interdisziplinärer Sicht sowie aus der Gender-Perspektive in Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS) und in Centre de Recherches Historiques in Paris. Sie ist auch mit dem Department für Statistik und Populationsstudien an der Universität Western Cape in Bellville (Republik im Südafrika) verbunden und ist auch Professorin honoris causa des Departements für Geschichte an der Universität Babeş-Bolyai in Cluj-Napoca, in Rumänien. Sie war auch Wissenschaftlerin an der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN). Antoinette Fauve-Chamoux war Gastprofessorin an der Universität Montreal in Kanada wie auch an der Nationaluniversität Salta in Argentinien.  Sie war Chefredakteurin von Revue de la Bibliotheque Nationale de France und Generalsekretärin des Internationalen Komitees für Historische Demografie.  Unter ihren Publikationen befinden sich siebzehn Bücher, darunter eine Anthologie: A Global History of Historical Demography. Half a Century of Interdisciplinarity, Bern/New York, Peter Lang, 2016.

Antoinette Fauve-Chamoux wurde mit dem Offizierkreuz des Verdienstordens der Republik Polen ausgezeichnet.

E-Mail: antoinette.fauve-chamoux@ehess.fr, antoinette.fauve-chamoux@ehess.fr

 

Rolf Gehrmann (Europa-Universität Viadrina, Deutschland)

Hochschullehrer, Privatdozent für Geschichte der Neuzeit an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Er spezialisiert sich auf historische Demografie, Mitglied des "Arbeitskreises für Historische Demographie". Seine Forschungen führt er an der Mikro- und Makrodemografie besonders in Deutschland vor 1914 durch. In seinem Interessenkreis finden sich Faktoren, die demografisches Verhalten, wie z. B. religiöse Konfession, und statistisches Material über vorstatistische Zeiträume bestimmen.

 

Cezary Kuklo, Stellvertreter des Chefredakteurs (Universität Białystok, Polen)

Professor Cezary Kuklo ist Leiter des Lehrstuhls für Sozial-Wirtschaftliche Geschichte, Demografie und Statistik am Institut für Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Białystok und auch Direktor des Zentrums für die Erforschung demografischer und wirtschaftlicher Strukturen des vormodernen Mittelosteuropas an der gleichen Universität. Seit 2000 ist er Vorsitzender des Arbeitskreises für historische Demografie des Komitees für demografische Wissenschaften an der Polnischen Akademie der  Wissenschaften (PAN). Er ist auch Mitglied des Präsidiums des Komitees für demografische Wissenschaften wie auch seit 2016 Stellevertreter des Vorsitzenden des Komitees für historische Wissenschaften an der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN). Seit dem September 2015 ist er Stellvertreter des Vorsitzenden der Polnischen Historischen Gesellschaft. Er ist sowohl Mitglied von zahlreichen Redaktionen  polnischer akademischer Zeitschriften als auch Mitglied wissenschaftlicher Beiräte.

Seit vielen Jahren befasst er sich mit Problemen der Gesellschaft und der Familie im vorindustriellen Europa. Er interessiert sich für Wirtschafts– und Statistikthemen. Er hat über 380 Arbeiten im In- und Ausland veröffentlicht. Autor des Werkes: Demografie der Republik Polen vor den Teilungen, Verlag DIG, Warschau 2009.

 

Radek Lipovski (Universität Ostrava, Tschechien)

Doktor, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Geschichte an der Universität Ostrava in Tschechien. Er spezialisiert sich auf historische Demografie und Kultur des 19. Jahrhunderts. Gemeinsam mit den Mitautoren Lumír Dokoupil und Ludmila Nesládková veröffentlichte er das Buch Populace Rakouského Slezska a severovýchodní Moravy v éře modernizace: (von 60. let 19. století zu první světové války) (2014).

 

Mikołaj Szołtysek (Universität Warschau, Polen; Universität Regensburg, Deutschland)

Mikołaj Szołtysek ist Preisträger des Marie-Sklodowska-Curie-Stipendiums, das er an der Universität Warschau verbringt. Früher war er im Max-Planck-Institut für Soziale Anthropologie in Halle/Saale (Deutschland) tätig. Er ist auch stellvertretender Laborleiter für Historische Demografie im Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock (Deutschland).

Im Jahre 2015 erwarb er die Habilitation an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenbergund und die Facultas Docendi für Sozial-  und Wirtschaftsgeschichte.

In den Jahren von 2006 bis 2008 war er  Marie-Sklodowska-Curie-Stipendiat in Europa, in der Cambridge Group for History of Population and Social Structure. Die Forschungen, die in Großbritannien durchgeführt wurden, führten zu einem Buch “Rethinking East Central Europe: Family Systems and Co-residence in the Polish-Lithuanian Commonwealth”, das im Rahmen  der Verlagsreihe Population, Famille et Société   (Szołtysek 2015) veröffentlicht wurde. Seit dieser Zeit ist Mikołaj Szołtysek für die Entwicklung von The Mosaic Project, eines der größten infrastrukturellen europäischen Projekte in der historischen Demografie und in der Familiensoziologie, engagiert.

 

Jurgita Verbickiene (Uniwersität Vilnius, Litauen)

Jurgita Verbickiene, Professor an der Fakultät für Geschichte an der Universität Vilnius. Ihr wissenschaftliches Interesse umfasst die sozio-kulturelle jüdische Geschichte im Großfürstentum Litauen, zeitgenössische Präsentationsformen des Erbes und die vergleichende jüdische Geschichte wie auch die Geschichte von anderen nicht christlichen Gesellschaften in Litauen. Sie interessiert sich für die historische Demografie der osteuropäischen Judenfamilien in den frühmodernen Zeiten wie auch für das Funktionieren von Diffamierungen wegen angeblicher  Ritualmorde, das Adoptieren dieses Mythos und dessen Unterschiede in West– und Osteuropa. Sie interessiert sich auch für das Entstehen des gesellschaftlichen und rechtlichen Status von Juden und von anderen nichtchristlichen Gruppen in  frühmodernen Zeiten. Koordinatorin und Leiterin vieler internationaler Forschungsprojekte, Redakteurin der folgenden Veröffentlichungen:  „Synagogues in Lithuania. A Catalogue“ (zusammen mit Aliza Cohen-Muchlin, Sergey Kravtsov, Vladimir Levin, Giedre Mickunaite), Band 1. A-M, Vilnius Academy of Arts Press, 2010, Band 2. N-Ž, Vilnius Academy of Arts Press, 2012 ), “Lietuvos Žydai. Istorine studija” (zusammen mit Darius Staliunas and Vladas Sirutavičius), Vilnius Baltos lankos, 2012), „Historical demography studies and their application on the basis of the Jewish censuses of the Grand Duchy of Lithuania”, und Redakteurin einer zusammen mit Doktoranden geschaffenen augmented reality Mobilapplikation „Discover Jewish Lithuania” (http://discoverjewishlithuania.com/en/), die das jüdische Erbe in acht Städten und kleinen Städtchen des gegenwärtigen Litauens in mehreren Sprachen darstellt.

 

Yurii Voloshyn (Pädagogische V.G. Korolenko- Nationaluniversität in Poltawa, die Ukraine)

Professor an der Fakultät für ukrainische Geschichte an der Pädagogischen V.G. Korolenko- Nationaluniversität in Poltawa in der Ukraine. Sein Hauptforschungsbereich sind Sozialgeschichte und Demografie der Kozakenukraine (das Kozaken-Hetmanat) im 18. Jahrhundert. Sein letztes Buch unter dem Titel „Die Stadtgemeinschaft von Poltawa in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts“ wird den demografischen Prozessen und dem Alltag in dem größten Verwaltungszentrum des Hetmanats gewidmet.

 

Konrad Wnęk (Jagiellonen-Universität, Polen)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Anstalt für Archivkunde und Quantitative Methoden am Institut für Geschichte der Jagiellonen-Universität. Das Magisterstudium hat er 1994 absolviert, anschließend hat er ein Doktorstudium an der Fakultät für Geschichte aufgenommen. Nachdem er den Doktorgrad im Jahre 1998 erworben hatte, wurde er zuerst als Assistent und danach als Dozent an der Jagiellonen-Universität angestellt. Er interessiert sich für Sozial – und Wirtschaftsgeschichte sowie für die historische Demografie des 19. und des 20. Jahrhunderts. Er ist Spezialist für Anwendung von Massenmethoden in den Geschichtsforschungen. In seiner Arbeit benutzt er umfangreich die Methoden der quantitativen Analyse wie auch die Computervisualisierung von Daten. Er befasst sich auch mit der historischen Geografie und der Nutzung von GIS-Systemen in den historischen Forschungen. Im Jahre 2011 hat er sich mit der Arbeit „Eigentum von Immobilien in Krakau in der Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine Studie über den Kataster aus Galizien“ habilitiert.

Er ist Mitglied vieler wissenschaftlicher Gesellschaften sowohl in Polen als auch im Ausland, ein aktives Mitglied des Arbeitskreises für Historische Demografie an der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN), Mitglied der European Society of Historical Demography, Social Science History Association und vieler anderer.

 

Agnieszka Zielińska (Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń, Polen)

Die habilitierte Doktorin Agnieszka Zielińska ist seit dem Jahre 2004 Mitarbeiterin am Institut für Archivkunde der Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń. Ihr wissenschaftliches Interesse bezieht sich auf die Geschichte der preußischen Teilungsgebiete, darunter insbesondere auf Westpreußen. Sie interessiert sich auch für Probleme der historischen Demografie sowie für die sozial-wirtschaftlichen Wandlungen im 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts.  In ihren Beiträgen beschreibt sie auch die gegenwärtigen demografischen Prozesse. Zu ihren Hauptpublikationen zählen: Auf der Suche nach dem besseren Morgen: Migrationsprozesse in Thorn in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Toruń 2006; Wandel der demografischen Strukturen in Thorn im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts, Toruń 2006. Seit dem Jahr 2009 ist sie Wissenschaftsredakteur der Zeitschrift „Thorner Jahrbuch“. Sie ist auch an der Redaktion der Zeitschrift „KLIO“ beteiligt.

An den Arbeiten über die Bände Nr. 37 und Nr. 38 nahmen die folgenden Redaktionsmitglieder teil: Marta Chmiel-Chrzanowska (Redaktionssekretärin), Dariusz K. Chojecki (Chefredakteur), Radosław Gaziński, Cezary Kuklo (Stellvertreter des Chefredakteurs), Radosław Poniat, Mikołaj Szołtysek, Konrad Wnęk, Agnieszka Zielińska.

Wissenschaftlicher Beirat

Jan Berger (Hauptamt für Statistik (GUS), Polen)

Jan Berger, Angestellter des polnischen Hauptamtes für Statistik (GUS), ist Archivar und Historiker. Er befasst sich mit seinen Forschungen mit der Statistikentwicklung im Polnischen Königreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In seinen Arbeiten greift er Fragen auf, die mit den Bevölkerungsregistern verbunden sind, und konzentriert seine Aufmerksamkeit auf die institutionellen Rahmen der statistischen Dienste. Er ist Mitredakteur einer Verlagsreihe des Hauptamtes für Statistik „Polens Geschichte in Zahlen“. Er ist auch Autor von Biogrammen  polnischen Statistiker. Seit Jahren arbeitet er mit den „Statistischen Nachrichten“ zusammen.

 

Ewa Frątczak (Warschauer Wirtschaftsuniversität (SGH), Polen)

Ewa Frątczak Professorin an der Warschauer Wirtschaftsuniversität (SGH). Sie leitet die Abteilung für die Analyse historischer Ereignisse und für vielseitige Analysen. Sie befasst sich mit Statistik,  Demografie, mit  Längsschnittanalysen, fortgeschrittenen Statistikmodellen, mit der Theorie und Praxis der Querschnittstudie, mit  retrospektiven und prospektiven Untersuchungen. Sie ist Verfasserin zahlreicher Veröffentlichungen, die im polnischen und ausländischen Umlauf wissenschaftlicher Erkenntnisse funktionieren, darunter 30 Monografien und Arbeiten unter ihrer Redaktion. Mitglied einer Reihe internationaler Vereine. Seit dem Jahr 2013 ist sie Mitglied des Editorial Board, Statistical Associates Publishers. Von 2006 bis 2011 beteiligte sie sich am Governing Committee und am Executive Committee des Projektes „RECWOWE – Reconciling Work and Welfare in Europe – Network of Excellence”, das im 6. Rahmenprogramm durchgeführt wurde, in dem sie Arbeiten des polnischen Forschungsteams geleitet hat. In zwei Wahlperioden war sie Vorsitzende des Komitees für statistische Wissenschaften und darüber hinaus Sekretärin des Regierungsbevölkerungsrates. Seit 2013 engagiert sie sich bei der Organisation internationaler Konferenzen an der Warschauer Wirtschaftsuniversität. Sie setzt sich für fortgeschrittene Statistikanalysen, darunter data mining, ein.

 

Marek Górny (Universität Breslau, Polen)

 

Irena E. Kotowska (Warschauer Wirtschaftsuniversität (SGH), Polen)

Irena Kotowska ist Professorin für Demografie am Institut für Statistik und Demografie an der Warschauer Wirtschaftsuniversität (SGH). Zu ihren Hauptforschungsinteressen gehören: Bevölkerung und Wirtschaft, Fruchtbarkeit, Familie, Gender, Arbeitsmarkt, Bevölkerungsalterung, demografische Projektionen, Bevölkerungspolitik, Sozialpolitik. Sie ist Vorsitzende des Komitees für Demografische Wissenschaften an der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN) von 2011 bis 2019, Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschrift „Demografische Studien“ und Mitglied vieler nationaler Beiräte, darunter Mitglied der Statistischen Wissenschaftsbeirates am Hauptamt für Statistik (GUS) und am Regierungsbevölkerungsrat, Mitglied des Interdisziplinären Teams für die wissenschaftliche ausländische Zusammenarbeit im Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulwesen, Mitglied des Vorstandes des Fonds für die Entwicklung der polnischen Forschung (2008-2016) und Stellvertreterin des Vorsitzenden dieses Vorstandes (2012-2016). Sie arbeitete als eine nationale Expertin für den Europarat, für die OECD und für die Europäische Kommission. Von 2008 bis 2012 vertrat sie Polen im 7. Rahmenprogramm Social Sciences and Humanities Programme Committee. Sie war auch Mitglied der Expert Group on Social Investment for Growth and Cohesion (2012-2013) und von The Horizon 2020 Advisory Group for European Research Infrastructure (2017-2018) an der Europäischen Kommission. Heutzutage arbeitet sie als Expertin in Population Europe (seit 2010). Auf der nationalen Ebene ist sie auch Koordinatorin eines internationalen Forschungsprogramms, das die Ursachen und Folgen des Wandels in der Familie, Geschlechtsverhältnisse und die Beziehungen zwischen Generationen betrifft. Sie ist auch Mitglied des GGP–Konsortiums.

 

Krzysztof Mikulski, Vorsitzender (Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń, Polen)

Professor Krzysztof Mikulski arbeitet an der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń. Er ist Vorsitzender der Polnischen Historischen Gesellschaft, Stellvertreter des Vorsitzenden des Komitees für Historische Wissenschaften an der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN). Sein Interessenkreis umfasst die Geschichte des Deutschordensstaates vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wie auch die Geschichte der polnischen Gebiete in der Zeit der Ersten Polnischen Republik insbesondere des Königlichen Preußens. Seine relevanten Arbeiten: Dorfansiedlung der Pommerschen Woiwodschaft seit der Hälfte des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des 17. Jahrhunderts (Toruń 1994), Raum und Gesellschaft von Thorn vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zum 18. Jahrhundert (Toruń 1999), Falle der Unmöglichkeit. Gesellschaft einer neueren Stadt gegenüber den Modernisierungsprozessen (am Beispiel von Thorn im 17. und. 18. Jahrhundert), (Toruń 2004), Wappenschilder aus der Marienkirche in Toruń (Warschau 2015), Nikolaus Kopernikus. Das Gesellschaftsmilieu, Herkunft und Jugendzeit (Toruń 2015). Krzysztof Mikulski ist auch Mitverfasser (mit Jacek Wijaczek ) eines akademischen Lehrbuches „Weltgeschichte. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert (Verlag PWN, Warschau 2012). Er bearbeitete auch das Verzeichnis der Landbeamten im Königlichen Preußen vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, das Verzeichnis von Kujawien und Dobriner Land (mit Wojciech Stanek) wie auch das Verzeichnis von Livland (gemeinsam mit Andrzej Rachuba). Er ist auch Mitverfasser einiger Quelleneditionen, die sich sowohl auf das Finanzwesen von Thorn im Mittelalter als auch auf die Überprüfung der Woiwodschaft Sieradz (Palatinatus Siradiensis) im Jahre 1765 als auch auf das Schöffenbuch von Neustadt an der Weichsel vom 15. und 16. Jahrhundert beziehen.

 

Ludmila Nesládková (Universität Ostrava, Tschechien)

Außerordentliche Professorin am Lehrstuhl für Geschichte an der Fakultät für Philosophie der Universität in Ostrava. Sie betreibt geschichtliche Forschungen sowohl zu demografischen Umwandlungen als auch zur Urbanistik der mitteleuropäischen Makroregion in der Modernisierungszeit. Sie befasst sich auch mit den ausgewählten Problemen der jüdischen Geschichte in den böhmischen Gebieten, insbesondere in der mährischen Region vom 18. bis zum Ende der 30-er Jahre des 20. Jahrhunderts. Sie ist auch Mitglied des Teams, dass sich mit der Wiedergabe langdauernder demografischer Entwicklung der böhmischen Gebiete vom 17. bis zum  19. Jahrhundert beschäftigte. Das Projekt war mit den internationalen geschichtlichen Vergleichsforschungen der europäischen Population verbunden, das vom französischen Nationalen Institut für Demografische Studien (INED) und von der Internationalen Union für Bevölkerungswissenschaft (IUSSP) eingeleitet wurde. Zurzeit befasst sie sich mit den historisch-demografischen Forschungen zu Nordmähren und zum österreichischen und tschechischen Schlesien im Zusammenhang mit den größeren und kleineren Populationen aus anthropologischer, historischer und ethnologischer Sicht. Sie ist Verfasserin tausender wissenschaftlicher Studien und Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschrift  Historická demografie, die sowohl von der Fakultät für Geistesswissenschaften an der Karls-Universität als auch vom Institut für Tschechische Ethnologie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag herausgegeben wird.

 

Marek Okólski (Warschauer Universität und Łazarski-Universität, Polen)

Marek Okólski, Doktor der Ökonomie, Professor und Leiter des Lehrstuhls für Internationale Wirtschaft an der Łazarski-Universität in Warschau. Von 1993 bis 2016 war er Direktor des Zentrums für Forschungen zu Migrationen an der Warschauer Universität. Er ist auch Vorsitzender des Komitees für Forschungen zu Migrationen an der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN) und Mitglied des Regierungsbevölkerungsrates. Sein Hauptforschungsbereich: Beziehungen zwischen den demografischen Prozessen und dem gesellschaftlichen Wandel. Die letzten Publikationen: "Diverse, fragile and fragmented: the new map of European migration", Central and Eastern European Migration Review, on-line first, 27 September 2018 (co-author R. King), Herausforderungen der alternden Gesellschaft, Verlag Wydawnictwa UW, 2018 (Redakteur und Mitverfasser), "Polish emigration to the UK after 2004, why did so many come?", Central and Eastern European Migration Review, 2(3), 2014 (Mitverfasser J. Salt), Demografie. Zeitgenössische Erscheinungen und Theorien. Verlag Wydawnictwo Naukowe Scholar, 2012 (Mitverdfasser A. Fihel); European Immigrations: Trends, Structures and Policy Implications, Amsterdam University Press, 2012 (Redakteur und  Mitverfasser), "Modernising impacts of emigration", Soziologiestudien, 3 (206), 2012. Von 2007 bis 2009 koordinierte er ein internationales Forschungsrojekt im Rahmen des 6. Rahmenprogramms der Europäischen Kommission, das Mediterranean and Eastern European Countries as New Immigration Destinations in the European Unionbetraf, und  von 2013 bis 2018 koordinierte er auch das Projekt „Maestro“ des polnischen Nationalen Zentrums für Wissenschaft (NCN) über einen nicht beendeten Migrationsübergang und über die alternde Bevölkerung in Polen.

 

Dominik Rozkrut (Hauptamt für Statistk (GUS), Universität Stettin, Polen)

Dr. Dominik Rozkrut – Vorsitzender des polnischen Hauptamtes für Statistik. Absolvent der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Stettin. Im Jahr 2003 erwarb er an der Universität Stettin den Doktorgrad für Wirtschaftswissenschaften im Fachgebiet: Wirtschaft, Ökonometrie, Statistik und Zeitreihenanalyse . Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stettin. Von 2008 bis 2016 war er Direktor des Hauptamtes für Statistik in Stettin, wo er Forschungen zur Technik, Innovationen und Informationsgesellschaft wie auch zu Kommunikation und Verkehr durchgeführt hat. Dr. Dominik Rozkrut ist Autor von  ca. einhundert  wissenschaftlichen Publikationen. Er nahm auch an der Vorbereitung zahlreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeiten teil. Er ist Mitglied vieler interministerialer Teams. Er leitet die Zusammenarbeit der öffentlichen Statistik mit internationalen Organisationen in Europa und weltweit. Er repräsentiert die polnische öffentliche Statistik bei Gipfeltreffen zu statistischen Systemen internationaler Organisationen. In Hinsicht auf seine ausgeübte Funktion repräsentiert er öffentlich die Stellung Polens im Komitee für das Europäisches Statistische System (ESSC), bei der Konferenz der Europäischen Statistiker in der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (CES UNECE), der UN-Statistikkommission (UNSC) wie auch beim Komitee für Statistik und für Politische Statistik der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (CSSP OECD). Darüber hinaus ist Dr. D. Rozkrut an strategischen Arbeiten der Körperschaften beteiligt, welche die Strategie für die oben erwähnten Organisationen bestimmen. Er ist auch Mitglied des Redaktionsausschusses einer alljährlichen Publikation „ESS – Bericht“ über die Errungenschaften des Europäischen Statistischen Systems.

 

Krzysztof Zamorski (Jagiellonen-Universität, Polen)

Professor für zeitgenössische Geschichte am Institut für Geschichte an der Jagiellonen-Universität, Leiter der Abteilung für Historiografie und historische Methodologie. Seit dem Jahre 1997 gibt er zusammen mit Professor Maciej Salomon eine Historische Zeitschrift: Methodologische Studien  heraus. Professor Zamorski spezialisiert sich auf die Theorie der Geschichte, insbesondere auf die Ontologie der Geschichte. Er interessiert sich für die historische Demografie, wie auch für die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Polens (vom 18. bis zum 20. Jahrhundert). Zu seinen wichtigsten Publikationen gehören: „Eine merkwürdige Wirklichkeit: Einführung in die Ontologie der Geschichte“ (2008); „Demografische Umwandlung in Galizien im Vergleich zum Bevölkerungswandel im Mitteleuropa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und am Anfang des 20. Jahrhunderts“ (1991);  „Oral History. Challenges of Dialogue” (co-edited mit  Marta Kurkowska Budzan, 2009). Er ist Verfasser vieler wissenschaftlicher Beiträge. Von 1993 bis 2003 war er Direktor der Jagiellonen-Bibliothek. Er ist Mitglied des Vorstandes der Polnischen Historischen Gesellschaft und Vorsitzender der Krakauer Abteilung dieser Gesellschaft (bis 2013).

Verlag

Wissenschaftlicher Verlag der Universität Stettin